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Ideen für einen smarten Ernst-Reuter-Platz gesucht

-- Digitalisierung gelingt nur gemeinsam - erst recht in einer Stadt

-- Cisco, Senat und TU Berlin/DAI suchen innovative Ideen für die Smart City Berlin

-- Senat lobt für Berliner Studierende und Startups 30.000 Euro Preisgeld aus

BERLIN, GERMANY--(Marketwired - Nov 7, 2017) -  Berlin zu einer smarten Stadt zu machen, ist ein Gemeinschaftsprojekt, das nur durch die Zusammenarbeit vieler Partner möglich wird. Besonders wichtig ist dabei das Engagement der Menschen, die in dieser Stadt leben. Gemeinsam mit der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und dem DAI-Labor der TU Berlin ruft Cisco deshalb zum Ideenwettbewerb „Smart City Berlin - Ernst-Reuter-Platz" auf. Der mit 30.000 Euro Preisgeld dotierte Wettbewerb richtet sich an Studierende und Startups aus Berlin. Sie sollen aus vorhandenen Daten Ideen entwickeln, die das Leben, Arbeiten oder den Verkehr vor Ort für alle besser machen. Bis zum 17. Dezember haben die Teilnehmer nun Zeit, innovative und kreative Lösungen einzureichen. Die Preisträger werden im Januar 2018 bekannt gegeben.

Am Ernst-Reuter-Platz geht es rund - nicht nur im Kreisverkehr im Bereich des Campus Charlottenburg, sondern auch im angrenzenden Gebäude des DAI-Labors. Hier laufen in Echtzeit die Verkehrsdaten zu Personen, Fahrrädern, Bussen, PKW und LKW zusammen, die über verschiedenste Sensorik und kommunizierende Infrastruktur rund um den Ernst-Reuter-Platz erfasst werden.

„Die von Cisco bereitgestellte IoT-Plattform ‚Kinetic for Cities' ist das Herzstück des Pilotprojekts. Sie erfasst und visualisiert verschiedene Verkehrs- und Parkplatzdaten. Auf Basis der anonymisierten Daten ist es zum Beispiel möglich, Muster in der Verkehrsauslastung oder Passantenströmen zu erkennen. Daraus sollen nun Anwendungen entwickelt werden, die für die Verkehrssteuerung, die Stadtplanung oder auch ansässige Händler einen Nutzen bieten", sagt Uwe Northmann, Business Development Manager Smart+Connected Communities (S+CC) bei Cisco Deutschland. Er begleitet das Projekt gemeinsam mit einem Team auf technischer Seite und ist, neben weiteren Vertretern von Cisco, des DAI-Labors und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Teil der Fachjury des Wettbewerbs.

Interdisziplinärer Austausch ist erwünscht
Der Wettbewerb richtet sich ausdrücklich nicht nur an die klassischen ITler. Teilnehmer, die bisher nur wenig Berührung mit IT-Themen haben, können über die Networking Academy, eine weltweite Bildungsinitiative von Cisco, das nötige Know-how erlangen. Wichtige Grundlagen vermittelt u.a. der kostenlose Onlinekurs „Grundlagen des IoT", in den sich jeder unter http://www.cisco.de/internetofthings frei einschreiben kann.

Bei der Bewertung der Ideen wird neben Marktpotenzial und Umsetzbarkeit vor allem der Innovationsgrad der Anwendungsidee sowie der Mehrwert aus der Nutzerperspektive berücksichtigt. Bernd Bönte, Leiter der Initiative Deutschland Digital bei Cisco und ebenfalls Teil der Fachjury, ergänzt: „Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht für uns die kreative Idee. Wir möchten den interdisziplinären Austausch junger Menschen fördern und erhoffen uns, durch die Zusammenarbeit mit den Studenten und Startups innovative Zukunftslösungen zu entwickeln, die Berlin zur smarten City und zum Vorreiter machen."

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Deutschland Digital" investiert Cisco gezielt in Projekte, die die Digitalisierung in Deutschland vorantreiben. Um das Innovationspotenzial vor Ort zu erschließen, bündelt Cisco finanzielles und strategisches Know-How mit ausgewählten Partnern. Denn Digitalisierung gelingt nur gemeinsam, erst recht in einer Stadt wie Berlin.

Weiterführende Informationen sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie hier: https://projektzukunft.berlin.de/wettbewerbe/laufende-wettbewerbe/smart-city-berlin-ernst-reuter-platz/

Weitere Informationen zur Networking Academy: https://www.netacad.com/web/de 

Hintergrund:
Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Cisco wollen die Digitalisierung in Berlin gemeinsam vorantreiben und Berlin zu einer Smart City machen. In einem gemeinsamen Memorandum of Understanding (MoU) haben die Partner im März 2016 eine enge Zusammenarbeit bei Telemedizin, Sicherheit und Netzinfrastruktur vereinbart. Seitdem werden konkrete Lösungen entwickelt.

Ein Projekt ist der Digitale Ernst Reuter Platz
Die TU-Berlin und Cisco sehen es als die entscheidende gesellschaftspolitische Aufgabe an, die städtische Infrastruktur umfassend mit den Möglichkeiten der Digitalisierung zu verbinden. Mit dem Pilotprojekt „Smart City Berlin - Ernst Reuter Platz" wollen beide weltweit gültige Standards entwickeln, erproben und die Zukunftsfähigkeit der Stadt Berlin nachhaltig stärken.

Den Grundstein des Wettbewerbes bildet das von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe geförderte Pilotprojekt „Smart City Berlin-Ernst-Reuter-Platz". Im Rahmen des Smart City Deployments wurde der Platz von Cisco, dem DAI Labor und der TU Berlin mit Sensorik und kommunizierender Infrastruktur ausgestattet. Um eine mögliche neue Wertschöpfungskette, zukünftige Anwendungsfälle und Applikationen zu beschreiben, werden anonymisierte Bewegungsdaten rund um den Ernst Reuter Platz und den angrenzenden Straßen von Personen, Fahrräder, Busse, LKW sowie PKW erhoben und in eine Datenplattform (Cisco Kinetic for Smart Cities) überführt.

Weitere Informationen: http://flow.dai-labor.de

Mit freundlichen Grüßen

Contact:

Cisco Systems GmbH
Lars Gurow
PR Manager Deutschland
Telefon 030-9789-2203
E-Mail lgurow@cisco.com

Fink & Fuchs AG
Claudia Hering
Telefon 030-263 99 17-10
E-Mail: cisco@finkfuchs.de